| Mein Zuhause:) |
14 Tage bin ich jetzt in Costa Rica und ich kann nur sagen. Pura Vida! Pura Vida ist eines der ersten Worte, die ich hier gelernt habe und bedeutet so viel wie Klasse. Die Ticos hier verwenden Pura Vida für so ziemlich alles, das gut sein kann. Wie geht es dir? Pura Vida! Wie ist das Wetter? Pura Vida! Wie war dein Tag? Pura Vida!
| Einer unserer Hunde: Choko |
Meine ersten Bedenken, dass es vielleicht schwer sein würde viele Leute zu treffen, waren total unbegründet. Freitags bin ich in meiner Gastfamilie angekommen und Samstags habe ich schon die ersten Freunde gefunden. Die Freundin meines Gastbruders, Kiara, und ein anderes Mädchen, Emma, haben mich mitgenommen zum Tanzen. Es war unglaublich. Die Lateinamerikaner lieben es zu tanzen und das sieht man auch, wenn man ihnen zuschaut. Gefallen hat es mir auf jeden Fall total gut und ich hoffe ich kann in meinem Jahr hier auch ein bisschen etwas lernen. Immerhin habe ich abends, wir waren noch bei Emma zu Hause. Wir haben die Musikanlage aufgedreht und getanzt. Seit diesem Samstagabend kann ich Merenge!
Das ist eines der Dinge, die Costa Rica einfach unbeschreiblich machen. Die Menschen sind alle sehr nett und hilfsbereit. Versuchen dir zu helfen so gut sie können und nehmen dich ohne ein einziges Vorurteil auf.
| Irgendwo zwischen Tilaran und Los Angeles |
| Brandon, Marvin und Ich |
In Los Angeles war es auch wunderschön. Rund um die Kirche war ein Straßenfest aufgebaut. Außer jede Menge Krimskrams gab es natürlich auch viel, viel zu Essen. Dass man überall Essen kaufen kann, ist ebenfalls typisch für Costa Rica. In jeder Straße sind kleine Geschäfte, Kiosks oder Männer die Früchte und Ähnliches verkaufen.
Seit letzter Woche gehe ich auch in die Schule hier in Tilaran. Der erste Tag hat für mich etwas mulmig begonnen. Ich wusste nicht, wie die Schule, die Schüler und Lehrer werden. Meine Gastmutter, Vianney und ein Freund, Tomas, sind zum Glück mitgekommen und haben für mich die Anmeldung organisiert. Ohne die beiden wäre ich absolut aufgeschmissen gewesen, weil ich im Sekretariat absolut nichts verstanden haben.
Es hat schon damit begonnen, dass ich gesagt habe, dass ich nur einen Nachnamen habe und die Sekretärin mir das absolut nicht abkaufen wollte.
Meine Klasse hat mich wirklich gut aufgenommen. Ich wusste nicht, ob sie am Anfang vielleicht ein bisschen misstrauisch mir gegenüber sind, aber ganz im Gegenteil. Alle haben sich gefreut einen neuen Schüler in der Klasse zu haben und dann noch eine Austauschschülerin aus Deutschland! Ich wurde gleich an meinem ersten Tag so ziemlich jedem aus der Schule vorgestellt, so dass ich mir keinen einzigen Namen merken konnte. Aber es war ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die Leute sich freuen, dass du da bist.
| Mein Gastbruder und seine Freundin: Alberto&Kiara |
Den Tag haben wir in der Innenstadt von San José verbracht und ich kann es einach immer noch nicht wirklich fassen, dass es hier überall McDonalds, KFC, Burger King, Taco Bell, Subway, etc gibt.
Das unglaublichste von diesem Tag aber war, dass ich Saskia getroffen habe. Saskie ist genau wie ich ein Mädchen aus Deutschland, dass hier mit AFS ein Austauschjahr macht. Wir konnten nicht mehr aufhören zu erzählen!
Das Beste diese Woche? Mit Mama zu skypen! Nachdem das Samstag ja so fehlgeschlagen ist, hat es gut getan, mal zu hören, was daheim alles passiert, während ich weg bin.
Und Mamas Freude darüber, dass mit Skype und Facebook alles klappt, hat mich einfach nur zum Lächeln gebracht! Danke Mama!:)
